No Spring Garden

Wir haben definitiv keinen Frühlingsgarten. Unser Garten erblüht im Frühsommer, powert im späten Sommer und hat sein furios-buntes Finale im Herbst.

Bisher haben wir auf Frühblüher im Garten weitgehend verzichtet. Natürlich nicht auf Schneeglöckchen – die muss man einfach haben. Aber alle andere Geophyten sind deutlich unterrepräsentiert. Ein paar Narzissen hier, ein paar Krokusse da, ein kleiner Tuff Tulpen und fünf, sechs Schachbrettblumen … mehr aber auch wirklich nicht.

Das rächt sich in diesem ganz besonderen Frühling – ein Frühling, der dem gefühlt längsten Winter aller Zeiten folgt. Er treibt einen nun mit drängender Sehnsucht nach Grün und Farben in den Garten. Und was für eine Freude, wenn man dann mit leuchtender Blütenfülle begrüßt wird. Vielleicht sollten wir doch darüber nachdenken, einen Teil des Gartens für das Frühjahr und seine ganz besonderen Schönheiten zu reservieren?


Auf dass der Frühling nie wieder so lange auf sich warten lässt.

Veröffentlicht unter Frühjahr, Nachdenkliches | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Must-Have-Seen-Gärten in Südengland, Teil 1: Südostengland

Unsere ganz persönliche Auswahl an sehenswerten Gartenanlagen im Südosten von England.

Enjoy!

Beth Chatto Gardens, Essex

Über den Garten der vielbewunderten Beth Chatto ist schon unendlich viel geschrieben und gesagt worden. Was soll man dem noch hinzufügen? Der Garten ist einfach überwältigend. Zu platt. Er lohnt die Reise in eine Ecke von England, die sonst gärtnerisch wenig bereithält. Zu unpersönlich. Er hat uns bis in die Grundfesten unserer Gärtnerseelen berührt. Well, that’s it.

Sissinghurst Castle Garden, Kent

Eine Gartentour in England ohne Sissinghurst? Undenkbar. Der Garten von Vita Sackville-West und Harold Nicholson ist ein perfekter Einstieg (da nur wenige Meilen vom Fährhafen Dover entfernt) – und Highlight zugleich.

Great Dixter, East Sussex

Zu Great Dixter gibt’s einen ausführlichen Wild Gardening Post hier.

High Beeches Garden, West Sussex

Im Herbst eine beeindruckende Farbenpracht: Das Laub – unter anderem von Parrotia persica, verschiedenen Euonymus-, Acer- und Fothergilla-Artenlässt die schöne Anlage in der sanften Hügellandschaft erstrahlen. Im Frühsommer hat die fantastische Wildblumenwiese ihren Höhepunkt. High Beeches beherbergt die National Collection von Scheinkamelien (Stewartia).

Royal Botanic Gardens Kew, Greater London

Weltweit eines der wichtigsten Zentren der botanischen Forschung. Die über 120 Hektar große Anlage bietet so viel Spannendes, dass man den irritierenden Fluglärm (Heathrow ist um die Ecke) bald überhaupt nicht mehr wahrnimmt. Zu den zahlreichen Highlights zählen neben der Bambussammlung und dem Grasgarten natürlich Palmen-, Seerosen- und Alpinenhaus, der Redwood Grove – ein wunderschöner Hain aus Sequoia sempervirens und Sequoiadendron giganteum – und die Sammlung des Arboretums.

Wakehurst, West Sussex

Die Außenstelle der Royal Botanic Gardens Kew. Hier kann man die National Collections von Birken (Betula), Johanniskraut (Hypericum), Scheinbuchen (Nothofagus) und Skimmien (Skimmia) bewundern. Inspirierend und schön präsentieren sich auch die regionalen Pflanzengesellschaften wie beispielsweise die Flora Asiens im Westwood Valley oder die großen Beete im Southern Hemisphere Garden, die Pflanzen aus Süd-Afrika, Neuseeland, Tasmanien, Australien und anderen südlichen Ländern zeigen. Hochinteressant ist die Millennium Seed Bank: Hier lagern bereits Samen von mehr als 10 Prozent der weltweiten Flora. Bis 2020 sollen 25 Prozent der Arten zum Schutz der weltweiten Artenvielfalt konserviert sein.

Wisley, Surrey

Der „Flagship Garden“ der Royal Horticultural Society. Wer etwas übers Gärtnern lernen möchte, der ist hier richtig: Neben zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen gibt es u. a. ein phantastisches Angebot an Gartenbüchern. Schöner Wild Garden und Piet Oudolfs berühmte, parallel verlaufende Staudenrabatten sind inzwischen wunderbar eingewachsen. Sehr spannend sind auch die Sichtungsgärten zur Testung neuer Pflanzenzüchtungen.

Losley Park, Surrey

Hinreißende Mischung aus formalem Garten mit romantischen und wilden Zitaten. Der weiße Garten ist besonders sehenswert – stille Eleganz. Ansonsten beeindruckend überbordende Farben, die das formale Grundraster rebellisch ästhetisieren.

Zur Intro und zu weiteren Posts unserer Blogpostreihe „Gärten in Südengland“ geht es hier.

Teil 2 – Gärten im mittleren Südengland

Teil 3 – Gärten in Südwestengland

Veröffentlicht unter Gartenreisen | Verschlagwortet mit , | Schreib einen Kommentar

Endlich …

DSC_0986

… Frühling!!!

Veröffentlicht unter Frühjahr | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Von wegen …

… Abschied vom Winter. Er ist zurück – mit voller Wucht.

Veröffentlicht unter Allgemein, Jahreszeiten, Winter | Schreib einen Kommentar

Abschied vom Winter

Endlich Sonne. Raus in den Garten. Ab heute wird die Schere angesetzt. Ein letzter Blick auf unsere Winterschönheiten:

Veröffentlicht unter Gräser, Stauden, Winter | Schreib einen Kommentar

Schnee-Glöckchen

Veröffentlicht unter Winter | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

Bambusparadiese in Südengland

Zur Intro unserer Blogpostreihe „Gärten in Südengland“ geht es hier.

Für Bambusliebhaber ist Südengland – insbesondere der Südwesten – ein absolutes Eldorado. Hier kann man dank mildem Klima und hoher Luftfeuchtigkeit viele Arten bewundern, die in deutschen Gärten keinen Winter überleben würden. Bambusarten und -sorten, die bei uns in der Regel gut über die Runden kommen, wachsen dort zu stattlichen Hainen heran, wie sie hierzulande nur selten zu finden sind.

Carwinion Cornwall’s Bamboo Garden

Immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis ist der Besuch von Carwinion Garden in Mawnan Smith bei Falmouth.

Stundenlang verliert man sich in gewundenen Pfaden, die durch Bambus, alte Rhododendren, Kamelien, Farne und Baumfarne führen, überquert kleine Brücken über den Flusslauf unter den Riesenblättern der Gunneras, steht plötzlich auf einer Wiese voller Borindas oder im Walled Garden zwischen Inseln verschiedener Phyllostachys. Am Rande der Borindawiese ist ein Prachtexemplar von Borinda papyrifera zu bestaunen – gute sieben Meter hoch.

Natürlich darf auch ein Blick in die kleine Bambusgärtnerei nicht fehlen. In den Sommermonaten kann man sich zwischen den Gartenexpeditionen bei einem köstlichen Cream Tea auf der wunderschönen Terrasse des alten Herrenhauses aus dem 18. Jahrhundert entspannen und die Ruhe dieses herrlichen Ortes genießen, oder mit der Hausherrin Jane Rogers über ihren Garten im Allgemeinen und natürlich über die Bambussammlung im Speziellen plaudern.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt – am besten gleich ein paar Tage B & B in Carwinion buchen – sollte unbedingt einen Spaziergang runter zum Helford River machen: Einfach Carwinion Garden durch das untere Gartentor verlassen und dem Weg neben dem Bachlauf – teilweise eingebettet in ausbreitungsfreudigen Sasa palmata – weiter folgen bis ans Ufer des Helford Rivers. Entlang des Flusses verläuft auch der South West Coast Path. Wendet man sich hier nach rechts und geht eine gute halbe Meile, finden sich gleich die nächsten Gartenparadiese: Glendurgan und Trebah Gardens.

Glendurgan und Trebah Gardens

Trebah, Glendurgan und Carwinion liegen wie Perlen nebeneinander am Helford River. Neben der Wärme des Golfstroms sind es besonders die engen, steilen Tallagen mit altem Gehölzbestand an den oberen Hängen, die vor kalten Winden schützen, welche in diesen Gärten für ideale Wachstumsbedingungen auch für subtropische Pflanzen sorgen.

Trebahs Bambussammlung ist nett in einem Wegelabyrinth – dem sogenannten Bamboozle – entlang des Bachs arrangiert, der durch das Tal fließt. Zu den Bambuskleinodien zählen hier z. B. Himalayacalamus falconeri ‚Damarapa’ mit seinen hübsch gestreiften Halmen und Chimonobambusa quadrangularis, der Vierkantbambus mit den bedornten Nodien.

 Penjerrick Garden

„Cornwall’s True Jungle Garden“ – diese Eigenbeschreibung bringt es auf den Punkt: Penjerrick, ebenfalls ganz in der Nähe von Falmouth gelegen, zählt zu den unberührtesten und faszinierendsten Gärten Cornwalls. Ausgerüstet mit solidem Schuhwerk – am besten gleich Gummistiefel anziehen – und einer Übersichtskarte aus der Box an der Eingangspforte tritt man ein in einen verwunschenen Urwald aus alten Rhododendren, Bambussen, Baumfarnen, Farnen, Magnolien, Kamelien, Fuchsien und anderen, zum Teil raren Gehölzschönheiten.

Wer durch die verschlungenen Wege streift und geduckt durch Sasa-palmata-Tunnel kriecht, entrückt nach wenigen Minuten in eine andere Welt und entdeckt im schattigen Grün im Frühjahr und Sommer die bunte Pracht von Rhododendren, Fuchsien und anderen Blütengehölzen. Die Bambusse machen die Dschungelatmosphäre von Penjerrick perfekt.

Fans des Riesengrases finden hier keine ausgewiesene Sammlung, sondern erleben die Pflanzen in relativ ungebändigtem Wuchs.

Abbotsbury Subtropical Gardens

Weiter östlich an der Küste von Dorset in der Nähe von Weymouth lädt noch ein subtropischer Garten zum Besuch: Abbotsbury. Bambusse werden dort gekonnt in Staudenrabatten integriert wie im Bild unten zum Beispiel Fargesia robusta ‚Red Sheath’, in regionalen Pflanzengesellschaften wie dem Himalayan Glade präsentiert oder an den Ufern der Teiche und Bäche.

Sir Harold Hillier Gardens

Die phantastische Gehölzsammlung von Sir Harold Hillier Gardens and Arboretum bei Romsey in Hampshire ist definitiv ein Must-have-seen-Garten für Baum- und Strauchenthusiasten, insbesondere für Parrotia-Liebhaber – aber dazu mehr in einem anderen Post. Ein Platz unter den Bambusparadiesen hat diese wunderbare Anlage in unseren Augen für die enorm wüchsigen Phyllostachys nigra ‚Boryana’ verdient, die neben anderen Bambusvertretern im Sumpfgarten (The Bog Garden) und rund um den Teich (The Pond) zu finden sind.

Royal Botanic Gardens Kew

Kew im Südwesten von Central London gehört natürlich auch unbedingt zu den Must-have-seen-Gärten. Die Bambussammlung zählt aber ebenfalls zu den bedeutendsten auf der Insel. Viele Beete wurden in den letzten Jahren vorbildlich mit Rhizomsperren versehen – selbst die mit pachymorphen Pflanzen wie Himalayacalamus (im Bild Himalayacalamus porcatus aus Nepal). Tropische Kandidaten wie Gigantochloa verticillata gedeihen selbstverständlich auch in Südengland nur im warmen Gewächshaus. Grasliebhaber kommen in Kew übrigens rundum auf ihre Kosten: Der 1982 angelegte Grass Garden ist absolut sehenswert und gibt einen tollen Eindruck von der Bandbreite dieser weltweit bedeutenden Pflanzenfamilien. Ganz nebenbei gibt es noch viele Inspirationen für den Einsatz von Gräsern im eigenen Garten.

 

Veröffentlicht unter Bambus, Gartenreisen, Gräser | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Wilde Gärten: eine Spurensuche in Südengland

Zur Intro unserer Blogpostreihe „Gärten in Südengland“ geht es hier.

Wilde Gärten 

Einen üppig farbenfrohen, überbordenden Gartenstil bezeichnen Franzosen manchmal als Désordre britannique.

Aber ja, englische Gärten sind mitunter auf den ersten Eindruck schlicht „unordentlich“ und „unaufgeräumt“, man könnte meinen, schlecht konzeptioniert und gepflegt. Nein. Das sind sie keineswegs! Was wild gemischt und berstend vor Farben und Formen daherkommt, ist eine Art des Gärtnerns, die genau diesen Eindruck vermitteln möchte.

Der Wild Garden in Gravetey Manor

Es begann mit William Robinson (1838–1935). Sein Wild Garden liegt in West Sussex rund um das majestätische Gravetey Manor. Über das Entstehen dieses Gartens haben wir in diesem Blog schon ausführlich berichtet. Das sollte genügen. Jetzt geht es uns um jene Eindrücke, die wir Mitte Oktober 2012 vor Ort selbst gewinnen konnten.

Hier der Blick auf Gravetey Manor mit seiner berühmten Wildblumenwiese. Diese ist im Herbst mit Herbstzeitlosen durchzogen. Das Frühjahr hingegen begrüßt sie mit einem Meer aus Tausenden von Narzissen, Schachbrettblumen, Blausternen und anderen Geophyten. Das muss wahrhaft überwältigend sein. Und wir wissen jetzt schon, dass wir alleine für diesen Anblick wiederkommen werden.

Der Wild Garden in Gravetey ist durchwoben von schillernden Farben und eine pralle Üppigkeit begegnet einem, wohin man blickt. Dieser Eindruck entsteht durch die naturnahe Mischung aus Einjährigen, Stauden, Sträuchern und Bäumen. Das schafft einen Look, der das ganze Jahr hindurch überzeugt. Hier das Herbst-Outfit.

Die ganzjährige Schönheit dieses Gartens resultiert letztlich aus der Abscheu Robinsons vor dem Anblick blanker Erde. Er setzte daher auf Pflanzkombinationen, die sich selbst erhalten und möglichst natürlich wirken. Das bringt eine dauerhafte Fülle ins Beet und erlaubt eine große Vielfalt von Farben und Formen.


Besonders die bunt tanzenden Farbkombinationen in den Beeten sind es – zur Erinnerung: die Aufnahmen entstanden Mitte Oktober –, die das Auge am intensivsten herausfordern und uns am meisten begeisterten.

Farbexplosionen in Great Dixter

Gravetey war und ist für viele Gärtner ein Ort der Inspiration. So auch für den berühmten Christopher Lloyd. Wenn es um dramatische, bunte Spektakel, das Explodieren von Farben im Garten geht, dann fällt immer wieder sein Name. Er wurde für den Einsatz von ungewöhnlichen, spannungsgeladenen Farbkombinationen weit über England hinaus berühmt.

Great Dixter House & Gardens  – nur ungefähr 40 Meilen von Gravetey entfernt – ist ein bezaubernder Ort. Die Anlage lebt von der engen Verwobenheit seines sinnlichen, farbintensiven, maximal überbordenden Gartens mit einem dessen Besonderheit und Schönheit unterstreichenden Haus aus dem 15. und beginnenden 16. Jahrhundert. Von fast jeder Stelle des Gartens aus ist das Haus zu sehen – und diese Einheit von Gebäude und Gartenanlage macht den besonderen Charme des Anwesens aus.

Great Dixter hatte schon einen „funktionierenden“ Garten, bevor Lloyd in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts aktiv wurde. Die Gartenanlage stammt von keinem Geringeren als dem berühmten Architekten Sir Edwin Lutyens (er entwarf unter anderem die bekannte „Sissinghurst-Bank“). Christopher Lloyd, der zudem ein bekannter Gartenautor war, konnte auf dieser ausgefeilten Grundlage aufsetzen und machte den Garten mit seinen explosiven Pflanzeninszenierungen zu einem der bedeutendsten in England.

Die hier abgebildete berühmte Long Border in Great Dixter ist es, die maßgeblich zu seinem Ruhm beigetragen hat. Sie ist 4,5 Meter tief, 60 Meter lang und ein Blühwunder von April bis Oktober.

Wer sich mit dem 2006 verstorbenen Christopher Lloyd näher befassen möchte – und das ist ein reines Vergnügen –, dem sei ganz besonders sein Briefwechsel mit Beth Chatto „Dear Friend and Gardener“ ans Herz gelegt. Ein Buch über das Gärtnern, das tiefgründig und liebevoll zeigt, was wahre englische Gartenpassion meint.

Wer plant, Great Dixter zu besuchen, profitiert von dieser Lektüre ganz besonders. Zu viele Kleinodien (z. B. der geliebte Dackel Canna als Bodenmosaik), zu viele Pflanzenschätze, die man sonst bei der Fülle der Eindrücke vielleicht übersehen würde. Schließlich ist die Gärtnerei auf dem Gelände von Great Dixter für ihre ausgesuchten und überwiegend aus dem eigenen Bestand kommenden Pflanzen berühmt.

There is much more to see

Sicherlich sind Gravetey Manor und Great Dixter die wichtigsten wilden Gärten in Südengland. Aber natürlich gibt es noch andere Orte, an denen sich Zitate dieses Gartenstils finden. Zu nennen ist hier unbedingt der Wild Garden des RHS-Schaugartens in Wisley in der Nähe von Woking (Surrey).

Und auch im stilbildenden englischen Garten des Amerikaners Lawrence Johnston, in Hidcote in Gloucestershire, stehen klassische Bereiche (wie die bekannte Red Border) neben wilden Elementen – ebenfalls absolut sehenswert.

Weitere Anlagen, die klassische Elemente mutig mit diesem wild style kombinieren: Cothay Manor – einer unserer absoluten Garten-Favoriten – hat in seinen Gartenräumen viel Wildes, Üppiges, pure Gartensinnlichkeit.

Ebenso wie Loseley Park in Surrey, das in klare, lineare Elemente eingefasste Pflanzendramaturgien zeigt.

Dann ist da auch noch Penjerrick … aber das ist eine andere Geschichte. Und die wird im nächsten Post erzählt.

Veröffentlicht unter Allgemein, Gartenreisen, Gärtner | Verschlagwortet mit , , , , | Ein Kommentar

Gärten in Südengland

Reisen bildet – diese Weisheit gilt auch für passionierte Gärtner.

Natürlich können wir mit Hilfe von Büchern Inspirierendes über Gärten erfahren. Sie bieten Raum für poetische und berührende Pflanzenbeschreibungen (beispielsweise von Beth Chatto, Peter Jahnke), liefern bewunderungswürdige Pflanzpläne (wie Gertrude Jekyll, Piet Oudolf), andere sind Manifeste für einen besonderen Gartenstil (z. B. William Robinson, Noel Kingsbury) oder ihre Fotos sind manchmal mystische Überhöhungen besonderer Gartenmomente – und nicht nur das. Sie sind uns in kalten Wintermonaten Ersatzbefriedigung und Trost bis ins Frühjahr, wenn es im eigenen Garten endlich wieder richtig losgeht.

Aber all das ersetzt nicht das Durchstreifen und dreidimensionale Wahrnehmen eines neuen Gartenraums mit all unseren Sinnen. Wie auch? Wie können wechselnde Konturen, Gerüche, Farbenspiele im permanent changierenden Licht, das Rauschen der Blätter, das geheimnisvolle Knistern im Gebüsch, der weite Blick – wie kann all das wirklich adäquat in Bild und Text festgehalten werden?

So bleibt dem passionierten Gärtner, will er andere Gartenwelten kennenlernen, will er Neues sehen und sich und seinen Garten weiterentwickeln, nur wenig übrig: Er muss reisen.

Und wo könnte man seine Garten-Sinne besser schulen als in England – dem Land, das wie kein anderes für Gärten und Gartenkultur steht? Gerade im Süden von England gibt es viele Gärten, die nicht nur eine Reise wert sind. Wir stellen hier unsere ganz persönlichen Favoriten vor. Und weil es so viele sind, tun wir dies in mehreren Posts:

1 – Wilde Gärten

2 – Bambusparadiese in Südengland

3 – Must-have-seen-Gärten

Südostengland

Mittleres Südengland

Südwestengland

Veröffentlicht unter Bekannte Gärtner, Gartenreisen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Best places to see snowdrops in 2013

In England stehen sie in voller Blüte. Wer jetzt plant, auf die Insel zu fahren und ein wenig „snowdropping“ zu betreiben, sollte sich unbedingt diesen Link ansehen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Frühjahr | Verschlagwortet mit , | Schreib einen Kommentar