Herbstzeit

Das wird wohl nichts mehr mit der Outdoor-Teatime im November. Die Temperaturen waren in der ersten Hälfte zwar recht angenehm, aber zum gemütlichen draußen Sitzen reichte es doch nicht. Und jetzt geht die Perspektive klar Richtung Nachtfrost. Also ist Aufwärmen durch Laub harken angesagt. Auf den größeren Wiesen ist der Aufsitzmäher da eine echte Hilfe: Das Gras wird noch einmal etwas gekürzt, die gefallenen Blätter perfekt aufgenommen – und das Ganze zum Mulchen der Bambusse verwendet. Wenn dann die Stieleichen irgendwann auch oben ohne dastehen, geht es in die finale Laub-sammel-Runde des Jahres. In den Beeten, Hecken und zwischen Sträuchern bleiben die Blätter liegen und dienen hier als willkommenes Mulchmaterial.

Dieses Laub bleibt bis zum Frühjahr am Baum: Die Blutbuchen (Fagus sylvatica ‚Purpurea‘) halten – wie die Sumpfeichen (Quercus palustris) – bei uns ihre Blätter noch länger als die Stieleichen
Viele Stauden stehen ebenfalls noch beblättert da. Nach mehrmaligem Umzug in unserem Garten hat Eupatorium rugosum ‚Chocolate‘ nun endlich seinen Wohlfühlstandort gefunden: Im Halbschatten am Rande des kleinen Teichs kam der Purpur- oder Braunblättrige Wasserdost in diesem Jahr zum ersten Mal richtig gut zur Blüte
Die schokoladenbraunen Stängel und Blattadern kontrastieren wunderbar mit den reinweißen Blüten. Sie dienen bis spät im Jahr als Insektenweide
Noch einmal ein Blick auf das Blühfeld. Zu der Stieglitzschar hat sich jetzt – neben anderen gefiederten Gästen – ein Trupp von mehr als 50 Buch- und Bergfinken gesellt, der hier seinen Hunger stillt. Es ist jeden Tag eine Freude, das zu sehen
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