{"id":3192,"date":"2021-09-28T09:02:06","date_gmt":"2021-09-28T09:02:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wildgardening.de\/?p=3192"},"modified":"2021-09-28T09:02:08","modified_gmt":"2021-09-28T09:02:08","slug":"septemberblueten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wildgardening.de\/?p=3192","title":{"rendered":"Septemberbl\u00fcten"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Opener.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"424\" src=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Opener.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3193\" srcset=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Opener.jpg 640w, https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Opener-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Insbesondere um die Mittagszeit und wenn sich die Sonne zumindest irgendwie erahnen l\u00e4sst, sind immer noch viele Insekten unterwegs auf Nahrungssuche. In diesem Jahr haben wir daher ein noch st\u00e4rker zeitlich gestaffeltes M\u00e4hen der Wiesen ausprobiert. Und das hat sich gelohnt. Es gab eine sch\u00f6ne zweite Bl\u00fchsaison, u. a. von Oregano, Malven, Wei\u00dfen Lichtnelken, Wilden M\u00f6hren, die das Futterangebot in den Staudenbeeten gut erg\u00e4nzte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt: die Fauna. Da konnten wir bei uns in diesem Jahr zwei ungew\u00f6hnliche Beobachtungen machen. Ich kann mich nicht erinnern, je so wenige Gemeine Wespen gesehen zu haben, und auch die willkommenen B\u00e4nder- und Weinbergschnecken machen sich rarer als sonst. Die gar nicht willkommenen Nacktschnecken hingegen bev\u00f6lkern in gef\u00fchlt nie da gewesener Masse den Garten. Bisher haben wir die einfach ignoriert, da sich die Sch\u00e4den an den Pflanzen in sehr vertretbaren Grenzen hielten. Auch jetzt habe ich noch keine ratzekahl runtergefressene Funkie oder \u00e4hnliches Malheur entdeckt. Aber wenn man auf Schritt und Tritt Gefahr l\u00e4uft, auf eines dieser schleimigen Tiere zu treten \u2013 ein widerliches Gef\u00fchl \u2013 und nur noch mit Blick auf den Boden durch den Garten spazieren kann, nervt das schon. Also Eimer in die Hand nehmen, Schnecken einsammeln und umsiedeln. Und hoffen, dass es was bringt \u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Greiskraut.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"424\" src=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Greiskraut.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3194\" srcset=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Greiskraut.jpg 640w, https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Greiskraut-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption>Da unsere Wiesen nicht von Rindern oder Pferden besucht werden, lassen wir etwas Jacobs-Greiskraut (<em>Senecio jacobaea<\/em>) stehen. Nicht nur die Raupen des Blutb\u00e4rs wissen das zu sch\u00e4tzen. Damit das Greiskraut nicht \u00fcberhandnimmt, wird gem\u00e4ht, bevor sich die Fr\u00fcchte mit ihren wei\u00dfen Haarkr\u00e4nzen ausbilden und im Wind auf die Reise gehen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Solidago.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"424\" src=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Solidago.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3195\" srcset=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Solidago.jpg 640w, https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Solidago-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption>Zahlreiche Insekten trifft man auf den Bl\u00fcten einer ebenfalls zur invasiven Ausbreitung neigenden Pflanze \u2013 der Goldrute (<em>Solidago canadensis<\/em>). Auch hier gilt: Ab und zu beherzt einige Pflanzen rausrei\u00dfen, so l\u00e4sst sich ein zu \u00fcppiges Auftreten einfach vermeiden. Im Hintergrund leuchten die Hagebutten von <em>Rosa rubiginosa<\/em>, der Schottischen Zaunrose<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Schlafapfelgalle.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"424\" src=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Schlafapfelgalle.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3196\" srcset=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Schlafapfelgalle.jpg 640w, https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Schlafapfelgalle-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption>An <em>Rosa rubiginosa<\/em> und anderen Wildrosen finden sich oft Gallen von Gallwespen, hier eine Schlafapfelgalle. In ihren Kammern entwickeln sich die Larven der Wespen. Die Gallen entstehen durch Wuchsstoffe, welche die Wespenweibchen bei der Eiablage absondern<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Salvia.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"424\" src=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Salvia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3197\" srcset=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Salvia.jpg 640w, https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Salvia-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption>Bl\u00fcht unerm\u00fcdlich bis zum ersten Frost (den er nicht mag, besser frostfrei \u00fcberwintern, bei uns steht er im Topf): <em>Salvia Amistad<\/em>. Der Nektar in den dunkelvioletten Lippenbl\u00fcten des Ziersalbeis zieht ebenfalls viele gefl\u00fcgelte G\u00e4ste an<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Sitzplatz.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"424\" src=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Sitzplatz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3198\" srcset=\"https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Sitzplatz.jpg 640w, https:\/\/www.wildgardening.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Sitzplatz-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption>Unsere sensibleren Topfpflanzen werden bei drohenden Minusgraden alle in die Veranda verfrachtet. Auch kleinere T\u00f6pfe mit absolut frostharten Pflanzen wie <em>Hakonechloa macra<\/em>, dem wundersch\u00f6nen Japanischen Berggras (vor den Hostas), ziehen sicherheitshalber um, sodass die Wurzelballen nicht durchfrieren k\u00f6nnen. Zwischen den Varianten von Gr\u00fcn setzen die gelbgr\u00fcnen, aprikosenfarbenen und hellroten Bl\u00e4tter von <em>Acer palmatum \u201aSangokaku\u2018<\/em> schon herbstliche Akzente. Nach dem Blattabfall ist der F\u00e4cherahorn dank seiner korallenroten Rinde ebenfalls ein echter Hingucker<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insbesondere um die Mittagszeit und wenn sich die Sonne zumindest irgendwie erahnen l\u00e4sst, sind immer noch viele Insekten unterwegs auf Nahrungssuche. In diesem Jahr haben wir daher ein noch st\u00e4rker zeitlich gestaffeltes M\u00e4hen der Wiesen ausprobiert. 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